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Chronik

 

Die Feuerwehr Stetten kann auf eine über 80-jährige Geschichte zurückblicken. Seit der Gründung im Jahr 1933 hat sie sich in Sachen Ausbildung und Ausrüstung stetig am Stand der Feuerwehrtechnik orientiert. Neben der Entwicklung im Feuerwesen wurde aber auch stets der Entwicklung der Gemeinde Stetten selbst, durch den örtlichen Erfordernissen entsprechende Beschaffung von Einsatzmittel Rechnung getragen.

Heute ist die Feuerwehr Stetten mit ihren 33 aktiven Einsatzkräften, 10 Angehörigen der Altersmannschaft und 17 Angehörigen der Jugendfeuerwehr sowie mit ihren 3 Fahrzeugen die kleinste Gemeindefeuerwehr im Bodenseekreis.

Die folgende stichwortartige Chronologie gibt die wesentlichen Eckdaten und Meilensteine der Geschichte der Feuerwehr Stetten wieder.

 

1933

  • 1933Gründung einer Pflichtfeuerwehr mit 12 Gründungsmitglieder und Friedrich H. Auer als Kommandant. 

1934

  • Erste ordentliche Probe mit 12 Mitgliedern.

1935

  • Umwandlung der Pflichtfeuerwehr Stetten in eine Freiwillige Feuerwehr und Aufnahme von 9 weiteren Einsatzkräften.

1935

  • Wahl von Karl Müller als Kommandant.

1938

  • Inbetriebnahme der ersten Motorspritze als Ersatz für die bis dahin eingesetzte Handspritze.

1939-1945

  • In den Kriegsjahren von 1939 – 45 wurde die Wehr durch die Einberufung vieler Kameraden zum Kriegsdienst personell so sehr geschwächt, dass 1940 sämtliche junge Frauen und Mädchen im Alter von 15 – 35 Jahren zur Hilfswehr verpflichtet wurden. Friedrich Auer übernimmt in dieser Zeit die Funktion des Kommandanten für den zum Kriegsdienst einberufen Karl Müller.

1949

  • 1949Gründung einer Feuerwehrmusik.

1953

  • Bau eines Gemeindebrandweihers zur Verbesserung der Löschwasserversorgung im Altdorf.

1958

  • Kauf und Inbetriebnahme eines Tragkraftspritzenhängers mit einer TS 8 zur Verbesserung der Schlagkraft.

1964

  • Wahl von Mathäus Weber zum neuen Kommandanten.

  • Ernennung von Karl Müller auf Grund seiner großen Verdienste zum Ehrenkommandanten.

1968

  • Auflösung der Feuerwehrkapelle kurz nach ihrer Umbenennung in „Musikverein Stetten“.

1972

  • Erstmalige und gleich erfolgreiche Teilnahme einer Löschgruppe bei einer Leistungsübung zum Leistungszeichen in Bronze.

  • Beschaffung einer Anhängeleiter AL 18 zur Personenrettung.

1973

  • Wahl von Willi Kumm zum neuen Kommandanten.

  • Inbetriebnahme des ersten Löschfahrzeuges LF8 als Ersatz für den Tragkraftspitzenanhänger.

  • Bildung einer Atemschutzgruppe mit erfolgreicher Lehrgangsteilnahme an der Landesfeuerwehrschule Baden Württemberg in Bruchsal.

1975

  • 1975Nach Umbau des ursprünglich geplanten Werkhofes Einzug in das Gerätehaus an der Landstrasse.

1976

  • Großes Feuerwehrfest zur Fahnenweihe verbunden mit Leistungswettkämpfen.

  • Anschaffung und Inbetriebnahme einer Funkanlage für die Sirenenalarmierung über die Leitstelle.

1981

  • Erstes Weinfest der Feuerwehr auf dem Goesbichel in Stetten.

  • Beschaffung der ersten 10 analoge Meldeempfänger für die stille Alarmierung.

1983

  • Erstmaliger internationaler kameradschaftliche Kontakt mit der Österreichischen Feuerwehr aus Hardt in Vorarlberg.

  • Nach dem mit Bestürzung aufgenommen Unfalltod des Kommandanten Willi Kumm übernahm Mathäus Weber und Stellvertreter Franz Kaplan das Kommando.

1984

  • Fest zum 50-jähriges Jubiläum. Überschattet wurde die Feierlichkeit durch einen Verkehrsunfall in das unsere Löschfahrzeuges, besetzt mit 6 Kindern und 2 Erwachsenen, unschuldig verwickelt war. Zum Glück wurde nur 1 Kind schwerer verletzt, am Fahrzeug entstand jedoch Totalschaden.

1985

  • Gründung einer Altersabteilung mit Stefan Knecht als Abteilungsleiter.

  • Wahl von Siegfried Serden als stv. Kommandanten nach plötzlichen Tod von Franz Kaplan.

  • Indienststellung des neue LF 8 TS als Ersatzbeschaffung für das verunglückte Löschfahrzeug.

1989

1989
  • Wahl von Hermann Kumm zum neuen Kommandanten.
  • Ernennung von Mathäus Weber zum Ehrenkommandanten.
  • Anschaffung und Inbetriebnahme eines Mannschaftstransportwagens.

1990

  • Teilnahme und aktive Mitarbeit am Deutschen Feuerwehrtag in Friedrichshafen.

1994

  • 1994Beschaffung eines Mehrzweck-Anhänger aus Mitteln der Kameradschaftskasse.

1995

  • Gründung einer Jugendfeuerwehr mit 6 Mädchen und 14 Jungen unter der Leitung von Jugendwart Jörg Leschert.

1996

  • Umstellung auf digitale Alarmierung mit Beschaffung von 9 digitalen Meldeempfänger.

1998

  • 1998Mit Elke Hopp Aufnahme der ersten Frau in den aktiven Feuerwehrdienst.

1999

  • Ausweitung der internationalen Kontakte zur „benachbarten“ Feuerwehr Münsterlingen am gegenüberliegenden Bodenseeufer in der Schweiz.

2000

  • 5-jähriges Jubiläum der Jugendfeuerwehr mit einem kreisweitem Wettkampf mit 18 teilnehmenden Gruppen.

  • Wahl von Dagobert Heß zum stellvertretenden Kommandaten.

2001

  • Feier des 20. traditionellen Weinfestes.

2004

  • 2004Beschaffung und Inbetriebnahme eines neuen Löschfahrzeuges LF 10/6 mit 1000l Wassertank.

2011

  • März Spatenstich zum Bau des neuen Feuerwehrhaus

  • 2011Feier des 30. Weinfestes

2012

  • 2012April Einzug ins neue Feuerwehrhaus

  • Juni Feuerwehrhaus Einweihung

2014

  • Verabschiedung des dienstältesten Kommandaten Hermann Kumm, nach 25 Jahren als Kommandant2014

  • Juni Inbetriebnahme des neuen MTW