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Kreiszeltlager 2019 in Stetten am kalten Markt

 

Dieses Jahr war unsere Jugendfeuerwehr vom 27. Juli bis 3. August 2019 im Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr Bodenseekreis auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt. Am Samstag um 10:00 Uhr war der Treffpunkt am Feuerwehrhaus bei uns in Stetten. Nach einer guten Stunde Richtzeit, für das Verstauen unseres Gepäcks und Verabschiedung unserer Familien, sind wir mit viel Vorfreude auf die Woche losgefahren. Nach ca. eineinhalb Stunden lustiger Fahrt mit unserem MTW (Mannschaftstransportwagen) und einem Privatauto sind wir am Zeltlagerplatz am Truppenübungsplatz Heuberg angekommen. Nach dem Zelt- und „Bettenaufbau“ haben wir uns in unseren Zelten einquartiert. Am Abend stand Lasagne auf dem Plan. Danach gab es dann noch eine Evakuierungsprobe des Zeltlagers, die aber ohne Probleme ablief. Nach einem gemütlichen Eingewöhnungsabend mit Gemeinschaftsspielen, sind wir dann müde ins Bett gefallen.

Gruppenbild bei Abfahrt

Am Sonntag sind wir nach unserem Arbeitsdienst bei der Essensausgabe und einem guten Frühstück zur Lagereröffnung aufmarschiert. Neben vielen anderen Kommandanten haben wir uns sehr über den Besuch unseres Kommandanten Dagobert Heß gefreut. Zum Mittagessen gab es leckeren Gulasch, Spätzle und Salat, auch hier hatten wir wieder Dienst bei der Essensausgabe. Leider hat es im Laufe des Tages begonnen zu regnen und das sollte leider auch noch nicht so schnell wieder aufhören. Nachmittags haben wir uns dann mit dem Bau unseres Jokers für die Lagerolympiade beschäftigt und aus einem Brett und vielen Zapfen, Rindenstückchen und sonstigen Naturmaterialien ein Indianerdorf gebastelt. Abends gab es Wurstsalat. Auch diesen Abend haben wir trotz Nässe, gut behütet unter unserem Pavillon in gemütlicher Runde mit Gemeinschaftsspielen beendet.

Gruppenbild bei Abfahrt

Am Montag konnten wir nicht so lange schlafen, da wir nach dem Frühstück zur Bundeswehrfeuerwehr auf der anderen Seite des Truppenübungsplatzes gefahren sind. Wir wurden als Erstes von Bundeswehrangehörigen durch die Übungsanlage geführt und konnten die verschiedenen Übungsobjekte, wie z.B. Flugzeug, Helikopter, Bus mit denen Brandlöschübungen durchgeführt wurde, begutachten. Außerdem standen auf dem Übungsgelände mehrere Gebäude zur Verfügung in denen Löschübungen durchgeführt werden konnten. Nach der sehr interessanten Führung und Besichtigung der Bundeswehrfeuerwehrfahrzeuge sind wir dann zurück zu unserem Zeltplatz gefahren. Der Rest des Mittags stand uns zur freien Verfügung. Nach einiger Überlegung beschlossen wir in die Kletterhalle zu fahren. Da aber zu wenig Sicherungsleute verfügbar waren, konnten wir leider nicht klettern gehen. Wir fuhren wieder zurück und spielten Ballspiele sowie gemeinsame Kartenspiele.

 

Gruppenbild bei Abfahrt    Gruppenbild bei Abfahrt 

 

Am Dienstagmorgen gingen wir bei schönstem Sonnenschein zu unserer Lagerolympiade. Wir boten natürlich auch einen Wettkampf an, bei dem man aus 4 Meter Entfernung mit einer Kübelspritze in einen Eimer treffen musste. Auch andere Feuerwehren stellten Wettkämpfe zur Verfügung, wie z.B. zwei Rettungsknoten mit Spierenstich machen, was wir unter 45 Sekunden schafften, bei dem THW (Technisches Hilfswerk) ein Dreibein aufstellen und noch vieles mehr. Zum Mittag gab es dann leckere Kässpätzle. Als wir mit dem Essen fertig waren haben uns Chrisy und Anna mit einem Besuch überrascht. Wir hatten einiges von der erfolgreichen Lagerolympiade zu erzählen und Anna hat sich auf unseren Luftmatratzen ausgetobt. Dann sind wir zu unseren bereits im Voraus gebuchten Workshops gegangen und haben z.B. Paracord-Bänder hergestellt, einen „heißen Draht“ gebaut, Taschen gebatikt, und noch vieles mehr. Bei einem Stück Kuchen haben wir unsere Werkstücke den anderen Jugendfeuerwehrlern gezeigt. Am Abend sind wir dann nach dem Abendessen und gemütlichen Beisammensein erschöpft in unsere Zelte gegangen.

Workshop

Workshop

Am Mittwoch sind wir früh aufgestanden und haben unsere Sachen für die bevorstehende Kanutour auf der Donau gepackt. Nach einer Stunde Fahrt und einer kleinen Einweisung in die Handhabung der Kanus, durften wir dann endlich auf die Donau. Es ging von Munderkingen nach Öpfingen. Nach ca. 5 km mussten wir kurz umsteigen, da eine Schleuse kam. Insgesamt sind wir 15 km auf der Donau gepaddelt und kamen nach der Rückfahrt müde und erschöpft aber glücklich wieder im Zeltlager an. Nach Ballspielen gab es dann wieder Abendessen mit leckerem Schnitzel, Kroketten und Salat und anschließend gemütliches Zusammensitzen vor unseren Zelten.

Kanufahren    Kanufahren

Am darauffolgenden Donnerstag war „Tag zur freien Verfügung“ und wir machten uns auf den Weg nach Pfullendorf in den Seepark um gemeinsam Abenteuer-Minigolf zu spielen. Dort trafen wir auch unsere Jugendwartin mit ihrer kleinen Tochter. Mittags packten wir unser Vesper aus und picknickten im Seepark. Im Zeltlager angekommen versorgte uns die Bundeswehrküche mit Geflügelgeschnetzeltem in Currysauce, Reis und Salat, wir waren an diesem Abend für die Essensausgabe zuständig. Unsere Jugendleiterin Christina Mayr übernachtete mit ihrer kleinen Tochter Anna zusammen mit uns im Mädels-Zelt. Nachdem wir Till um Mitternacht zu seinem Geburtstag gratulierten schlichen wir uns leise in das Zelt, so dass unser jüngster Übernachtungsgast nicht wach wird.

Spiele

Wanderung

Wanderung

Am Freitagmorgen wurden wir von Anna liebevoll geweckt und nach dem Frühstück sind wir zu einer 10 km Wanderung Richtung Albstadt aufgebrochen und nach ca. 2 Stunden Fußmarsch durch Wälder und Wiesen im Schwimmbad „Badkap“ angekommen. Dort verbrachten wir einige schöne Stunden mit Planschen, Schwimmen und Rutschen. Unsere beiden ältesten Mädels wurden von ihren Freunden überrascht und die andern beiden wurden von der kleinen Anna ganz schön auf Trab gehalten hat. Die Heimfahrt ins Zeltlager durften wir dann glücklicherweise mit den bereits am Vorabend dort abgestellten Fahrzeugen antreten. Zum Abschluss gab es noch ein schönes Grillfest im Zeltlager Leider hat es wie aus Eimern geschüttet, so dass die Siegerehrung drin stattfinden musste. Wir haben den 6. Platz von 19 Gruppen erreicht.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück stand dann Kofferpacken, Zelte abbauen und Aufräumen des Zeltplatzes auf dem Plan. Gegen 11:00 waren wir dann startklar und sind wieder Richtung Stetten aufgebrochen. Gegen 12:30 sind wir dann am Feuerwehrhaus angekommen und nach einer kurzen Stärkung mit Dönern haben wir dann alles ausgepackt, die Zelte geputzt und aufgehängt und sind dann alle müde, aber zufrieden und glücklich nach einer schönen Woche im Zeltlager Stetten am kalten Markt wieder von unseren Eltern in Empfang genommen worden.

Hiermit möchten wir uns bei den Betreuern der Jugendfeuerwehr Stetten: Jugendleiterin Christina Mayr, Till Bruzek, Florian Holitsch und Manuel Kopp für die tolle Woche bedanken.

Die Teilnehmer: David, Lena, Leon, Lilli, Lucie, Michel, Mila, Niklas, Oskar, Robin

 

Bericht: Lilli Heß

 

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